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HELP PROTECT HUMAN RIGHTS FROM FAST FASHION WRONGS

Mode ist eine auf Schönheit ausgerichtete Industrie, doch ihre Nebenprodukte gehören zu den Hässlichsten, und niemand wird dafür zur Verantwortung gezogen. Am 24. April 2013 kamen beim Einsturz der Rana-Plaza-Fabrik über 1.100 Bekleidungsarbeiter*innen ums Leben. Noch mehr wurden verletzt. Noch mehr werden immer noch ungerecht behandelt und müssen unter unhygienischen und gefährlichen Bedingungen über Nähmaschinen hocken. Das ist der Preis von Fast Fashion.

JOIN THE REVOLUTION.

Wir haben ein neues Fashion Revolution-T-Shirt Design, um den Opfern von Rana Plaza zu gedenken. Es ist fair und aus 100 % Bio-Baumwolle hergestellt. Zum fünften Mal in Folge spenden wir den gesamten Gewinn an NGWF ( die National Garment Workers Federation), die sich für die Rechte der Arbeiter*innen in der Bekleidungsindustrie von Bangladesch einsetzt - vor Gericht.


SUSTAINABLE FASHION INCLUDES GARMENT WORKERS

Letztes Jahr haben wir 25.000 € an NGWF gespendet. Davon konnten über 430.000 € Entschädigung an die Textilarbeiter*innen gezahlt werden. Und das ist noch nicht alles:


216 haben ihren Arbeitsplatz zurückerhalten

352 bekamen eine Ausbildung 

413 erhielten Entschädigungszahlungen

751 Anhörungen laufen noch

FOR WHOM WE MADE A DIFFERENCE IN 2021

“Menschenrechte für Bekleidungsarbeiter!”


Mst Moyri, 28


Mst Moyri musste in der Fabrik kündigen, um sich um ihre Eltern zu kümmern. Anstelle von bezahltem Urlaub und Abfindungen wurde sie wie ein austauschbares Teil in der Textilmaschinerie behandelt. Mit Hilfe von NGWF bekam sie Rechtshilfe und kann dadurch die Behandlung bezahlen, die ihre Eltern dringend benötigten. Sie hat einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

“Mein Traum ist, dass meine Kinder gute Bildung erhalten.”


Kawsar Ahmed, 27


Als Kawsar Ahmed zu krank wurde, um seine Arbeit fortzusetzen, erhielt die Textilfabrik sein Kündigungsschreiben. Jedoch bot sie ihm nicht, die ihm zustehende, gesetzliche Sozialleistung an. Mit Hilfe von NGWF erhielt er eine Entschädigung, die er zur Finanzierung der Ausbildung seiner Kinder einsetzte.

“Wir müssen bessere Arbeitsbedingungen durch eine starke Gewerkschaft fordern”


Md Rafikul Islam, 34


Rafikul war gezwungen, wegen familiärer Probleme zu kündigen. Die Unternehmensleitung gewährte ihm keine gesetzlichen Leistungen wie bezahlten Urlaub. Mit Hilfe von NGWF und der Rechtshilfe erhielt er 558.781 BDT. Er kaufte ein Grundstück für sein Haus. Jetzt arbeitet er wieder in einer neuen Fabrik.

WORDS MATTER. BUT ACTION DEFINES US.

Wir glauben, dass Mode nie auf Kosten der Menschen gehen sollte. Wir kennen unsere Lieferanten. Jeden von ihnen. Persönlich. Jedes Kleidungsstück wird unter fairen und sicheren Bedingungen hergestellt. Alle Arbeiter*innen werden über dem gesetzlichen Mindestlohn bezahlt. Werde auch Du Teil der Lösung, damit sich so ein Unglück, wie in Rana Plaza, nicht wiederholt. Hinterfrage Fast Fashion, informier Dich, konsumiere bewusst und- join the Revolution! 

FAQ

Die National Garments Workers Federation ist eine unabhängige, demokratische Gewerkschaft für Bekleidungsarbeiter*innen in Bangladesch. Sie setzt sich aktiv für die Rechte der Textilarbeiter*innen in Bangladesch ein und hilft ihnen, Rechtsschutz gegen unfaire Bezahlung und ungerechtfertigte Entlassungen zu erhalten. Darüber hinaus sorgt NGWF für sichere und faire Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken. 

Mit unserer Spende an NGWF unterstützen wir die Organisation dabei, rechtlich gegen ungerechte Arbeitsbedingungen vorzugehen und sich aktiv für die Rechte der Frauen in Bangladesch einzusetzen. Gleichzeitig fordert die Gewerkschaft die Regierung auf, kostenlose Coronatests, Behandlungen und Desinfektionsmaßnahmen in den Fabriken durchzuführen. Darüber hinaus leistet NGWF selbst Aufklärungsarbeit und Soforthilfe für plötzlich entlassene Arbeiter*innen. 

In Bangladesch ist die Bekleidungsindustrie der größte Industriezweig, mehr als 42 Millionen Arbeiter*innen sind in diesem Sektor tätig. Jeden Tag werden die Beschäftigten benachteiligt, werden unbegründet gekündigt, nicht bezahlt, Frauen werden sexuell belästigt usw. Manchmal schließt eine Unternehmensleitung den Betrieb ohne Vorankündigung. Um diese Probleme zu lösen, brauchen die Arbeitnehmer*innen vor Ort Hilfe. Die National Garments Workers Federation ist dort die größte und mächtigste Gewerkschaft. Da es in Bangladesch die meisten Textilarbeiter*innen gibt, die negativ von Fast Fashion betroffen sind, hat NGWF dort einen sehr großen Einfluss, um das Leben vieler positiv zu verändern.

Wir verkaufen nicht nur ein T-Shirt. Wir schaffen ein Bewusstsein für ein sehr wichtiges Thema, von dem zu viele Menschen nichts wissen: Fast Fashion ist ein verdammt schmutziges Geschäft. Wir wollen nicht einfach nur spenden, wir wollen laut sein und so viele Menschen wie möglich erreichen. Deshalb spenden wir nicht nur den gesamten Gewinn des T-Shirts an die National Garments Workers Federation, sondern machen auch auf das Thema aufmerksam und setzen uns für diejenigen ein, deren Stimmen nicht laut genug sind.