DetoxDenim

Dry Black

Our new innovative
dry dyeing technique

DetoxDenim

Dry Black

Our new innovative
dry dyeing technique

DetoxDenim Dry Black setzt neue Standards bei der Einsparung von Wasser. Wir verzichten bei der Färbung des Garns einfach vollständig darauf und reduzieren dabei die Abwasserbelastung auf – Trommelwirbel – Null.

No water was harmed
in the dyeing of this denim

Ermöglicht wird dies durch die innovative Dry Black® Schaumfärbetechnik von Tejidos Royo, durch die wir außerdem weniger Chemikalien und Energie im Färbeprozess verwenden. Dry Black® gibt es bei unserem Klassiker DYLAAN in black structured und powder grey und bei unserem neuen fit AANIKE in powder grey und graphite. Jeans so clean, they’re practically naked.

Fragen & Antworten

Bei unserer Jeans, der DetoxDenim, haben wir uns der Herausforderung gestellt, alle Schritte im Produktionsprozess einer Jeans zu entgiften. Wir behaupten nicht, dass alle konventionell gefertigten Jeans giftig sind. Aber es gibt erwiesenermaßen viele Giftstoffe, die in der Denim-Produktion verwendet werden.

Bei der DetoxDenim sind wir vor allem drei Probleme angegangen:

  1. Baumwoll-Anbau:
    Der Hauptbestandteil konventioneller Jeans ist konventionelle Baumwolle. Deren Anbau wird von Monokulturen, giftigen Düngemitteln und schädlichen Pestiziden bestimmt. → Bei Frischfasern verwenden ausschließlich zertifizierte Bio-Baumwolle. Das ist übrigens auch Voraussetzung für die GOTS-Zertifizierung. Produkte, bei denen wir mit einem Anteil recycelter Baumwolle arbeiten entfällt diese Zertifizierung, da es sich um eine Bio-, nicht aber um einen Recyclingstandard handelt.
  2. Wasserverbrauch & Abwasserbelastung:
    Bei der Herstellung konventioneller Jeans wird beim Färben und Waschen extrem viel Wasser verbraucht und das Grundwasser durch gefährliche Chemikalien belastet. → Wir haben GOTS-zertifizierte Partner gefunden, die wenig Wasser verbrauchen und nur mit unbedenklichen Chemikalien arbeiten.
  3. Bleich-Methoden:
    Beim Bleichen kommen in der konventionellen Produktion gesundheitsgefährdende Chemikalien zum Einsatz – häufig unter inakzeptablen Arbeitsbedingungen. → Statt giftigem Chlor und schädlichem Kaliumpermanganat setzen wir auf moderne Techniken wie Laser oder Ozon-Behandlung.

Uns geht es darum, mehr Mensch zu einem bewussten, nachhaltigen Konsum zu bewegen, und damit den ökologischen Footprint, den jedes Produkt zwangsläufig mit sich bringt, zu reduzieren. 

Konventionelle Jeans verbrauchen bei der Herstellung extrem viel Wasser, belasten unser Klima durch einen hohen CO2-Ausstoß und verunreinigen durch gefährliche Chemikalien unser Grundwasser. Insofern ist die Entscheidung für eine DetoxDenim gegenüber einer konventionell hergestellten Jeans gut für die Umwelt. 

Die Fakten:

  • 40% weniger Wasserverbrauch
  • Für die Herstellung von einem Meter konventionellem Denim-Stoff braucht man ca. 1301 Liter Wasser. Unsere DetoxDenim braucht dagegen im Schnitt nur 787 Liter. → Wir sparen also im Vergleich mit jedem Meter Stoff 514 Liter Wasser.
  • 64% weniger CO2 eq. Bei der Herstellung von einem Meter DetoxDenim Fabric entstehen ca. 2,45 kg Treibhausgase (CO2 eq.) – im Gegensatz zu ca. 6,8 kg im Fall von konventionell hergestellten Jeans. → Damit haben unsere Stoffe einen 64% geringeren CO2 eq. Ausstoß (im Vergleich zu konventionellen Stoffen).

(Quelle für die Fakten: ORTA)

Keine Umweltbelastung durch gefährliche Chemikalien
Ein wesentlicher Punkt beim Thema Wasser: Wasser zu sparen, ist eine Dimension, die sicherlich für jede*n greifbar ist. Aber mindestens so wichtig ist es, keine belasteten Abwässer in die Umwelt gelangen zu lassen - egal ob beim Anbau oder bei der Produktion. Die Vorteile für die Umwelt beginnen bereits beim Anbau der Bio-Baumwolle: Denn hier wird komplett auf gefährliche Pestizide verzichtet. Auch der Färbeprozess sowie das Aufhellen und Waschen unserer Jeans kommt ohne giftige Lösungsmittel und schädliche Chemikalien aus. Natürlich ist das etwas aufwändiger – aber auch viel besser für unsere wichtigste Ressource: Wasser.

Unsere Haut ist unser größtes Organ. Beim Schwitzen scheiden wir über unsere Haut nicht nur Giftstoffe aus, sie kann auch Stoffe aufnehmen. Deshalb sollten wir uns ruhig Gedanken darüber machen, welche Textilien wir an unsere Haut lassen.

Chemikalien an sich sind nicht das Problem, denn Chemikalien finden sich immer und überall. Das Problem sind schädliche, vermeidbare Chemikalien und der oft immer noch verantwortunglose Umgang damit: Wusstest Du, dass bei der Produktion konventioneller Jeans immer noch diverse, schädliche Chemikalien zum Einsatz kommen? Einige Substanzen wie bestimmte Schwermetalle sorgen beispielsweise dafür, dass Billigfarben farbecht bleiben.

Eigentlich schützt uns unsere Hautbarriere. Doch wie ein Pyjama-Test gezeigt hat, können beim Schwitzen chemische Stoffe über das Bindegewebe in die Blutbahn und weiter in die Zellen der Organe wandern. → Wir verwenden nur toxikologisch überprüfte GOTS-Chemikalien bei der Produktion unserer Denims. Für Dich heißt das: Eine Sorge weniger.

Verzicht auf Chlor: Hattest Du schon mal eine Jeans in der Hand, die beißend gerochen hat? In dem Fall kannst Du Dich ruhig auf Deinen Riecher verlassen. Denn dieser Geruch entsteht oft durch die Chlorrückstände in den Fasern. Die können zurückbleiben, wenn Jeans nach dem Bleichen nicht ausreichend gespült werden.

Fängst Du in solchen Jeans an zu schwitzen, können diese Chlorrückstände zu Hautirritationen und sogar zu Allergien führen. → Wir bleichen unsere Denims komplett chlorfrei. Glaub uns: Deine Haut wird es Dir danken.

Darüber haben wir bereits 2019 aufgeklärt und tun es weiter.

Öko-Test hat eine Vielzahl an Tests durchgeführt. Im Bereich der Inhaltsstoffe hat Öko-Test Anilin gefunden. Das ist nicht überraschend. Anilin ist nämlich der Ausgangsstoff von jedem synthetisch hergestelltem Indigo-Farbstoff. Der Befund bedeutet, dass sich gebundene Anilin-Verunreinigungen im Indigofarbstoff auf der Jeans befinden. Heutzutage immer noch Standard. Öko-Test hat in unserer Denim Ingaa einen Anilin-Wert in Höhe von 5mg/kg gefunden. Dieser Wert ist extrem niedrig und liegt unter den von GOTS (100mg/kg) und Ökotex100 (50mg/kg – mit Hautkontakt – und 20mg/kg – Babies) gesetzten Grenzwerten.

Dennoch haben wir uns in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Anilin beschäftigt. Wir haben mit Chemiker*innen gesprochen, mit Färbemittelhersteller*innen und anderen Expert*innen. Bisher war es nicht möglich, Anilin komplett zu eliminieren, aber wir haben erfahren, dass man das Maß an Anilinverunreinigungen deutlich – ca. um den Faktor 10 – verringern kann. Und: es gibt am Markt mittlerweile ein erstes aufbereitetes and als Anilin-frei bezeichnetes Färbemittel. Natürlich sind wir mit dem Anbieter in Kontakt, die Tests laufen. Wir wissen, dass Anilin in gebundener Form kein unmittelbares Risko für die Trägerin oder den Träger oder die Umwelt darstellt. Wir wissen ebenfalls, dass beim richtigen Handling in der Produktion Risiken minimiert werden können.

Aber wir wissen eben auch, dass mit Blick auf die gesamte Branche eine verantwortungsvolle Verwendung nicht garantiert ist. Wir aber sind überzeugt, dass alles, was nicht unbedingt in deine Denim gehört besser außen vor bleibt, egal wie gefährlich oder harmlos.

Darum ist unser Ziel eine weitere Reduktion von Anilin in unseren Denims. Daran arbeiten wir mit den besten Färbe- und Hilfsmittelanbieter*innen.

Und unsere DetoxDenims bleiben DETOX.

Insgesamt natürlich so wenig wie möglich waschen...

  • Beachte immer die Hinweise im Pflegeetikett — hier findest Du den empfohlenen Waschgang.
  • Stelle eine geringe Schleuderzahl ein.
  • Wasche Deine DetoxDenim immer auf links (Reißverschluss und Knöpfe dabei zu machen).
  • Am Besten machst Du die Waschtrommel nicht zu voll.
  • Vermeide Weichspüler und Pulver Waschmittel - nutze stattdessen schonende Flüssigwaschmittel.
  • Nachhaltige Colorwaschmittel (BIO) eignen sich besonders gut.
  • Statt Trockner besser Lufttrocknen — das kann manchmal dauern ist aber besser für Deine DetoxDenim und die Umwelt.
  • Deine Lieblingsdenim benötigt eine Reparatur? Schau mal hier in unseren Repair Guide rein.

Unsere Fjella Cropped Circular raw denim und Dylaan Circular unwashed kommen in einem satten, unbehandelten Indigoblau. Denim in ihrer ursprünglicher Form sozusagen. Ihr könnt Sie individuell eintragen, wodurch sich ein persönlicher „Fingerabdruck“ an der Hose ergibt, beispielsweise Knickfalten. Am besten wascht ihr die Denim in diesen Farbvarianten möglichst lange nicht, wenn ihr möglichst viel Persönlichkeit für eure Denim haben möchtet. Wichtig: weniger behandelt bedeutet auch, dass die Denims etwas stärker abfärben können, als stark behandelte Waschungen. Ihr solltet deshalb anfangs auf helle Blusen, T-Shirts oder weiße Sneaker verzichten.